Der (vielleicht gar nicht so) schwere Weg zur Bestattungsvorsorge – Teil 8: Das Abschlussgespräch

Mit Expertise vorsorgen: Das Abschlussgespräch in der Bestattungsvorsorge

Der Schlüssel zur persönlichen Bestattungsvorsorge

Auf dem Weg zur Umsetzung einer individuellen Bestattungsvorsorge spielen die Willensbekundung sowie die darauf abgestimmte Kostenübersicht eine zentrale Rolle. Diesen Sachverhalt haben wir im letzten Artikel ausführlich behandelt.

Wurden Willensbekundung und Kostenübersicht vom Vorsorgenden freigegeben, steht der Aktivierung der Bestattungsvorsorge nichts mehr im Wege. In unserem letzten Artikel dieser Reihe beschäftigen wir uns daher mit diesem finalen Schritt- dem Abschlussgespräch der Bestattungsvorsorge.

Die Wichtigkeit des Abschlussgespräches

Zur Aktivierung einer Bestattungsvorsorge ist ein ein letztes Gespräch notwendig, bei dem alle relevanten Dokumente dem Vorsorgenden nochmals kurz erläutert werden. Im Zuge dieser Ausführungen muss der Vorsorgende auch entsprechende Unterschriften leisten, durch die seine Bestattungsvorsorge offiziell „aktiviert“ wird.

Unterzeichnet werden müssen beispielsweise Dokumente wie:
Der Vorsorgevertrag, die Willensbekundung, falls notwendig die Einwilligung zur Feuerbestattung etc.

Wir sprechen in Bezug auf das Abschlussgespräch auch gerne von der „Autogrammstunde“. Ein gewisses Maß an Bürokratie lässt sich in diesem Segment leider nicht vermeiden.

Gemeinsame Erstellung des Vorsorgeordners

Alle Dokumente in Zusammenhang mit der Bestattungsvorsorge werden in einem individualisierten Vorsorgeordner zusammengefasst und dem Vorsorgenden übergeben. Die Struktur des Ordners ermöglicht es noch weitere Dokumente, die im Zusammenhang mit der dereinstigen Bestattung stehen, darin abzulegen. Dies könnten beispielsweise Unterlagen im Zusammenhang mit Sterbegeldversicherungen oder einer bereits vorhandenen Grabstätte sein.

Dem Ordner liegt zudem ein Formular bei, in dem der Vorsorgende alle im Todesfall durchzuführenden Abmeldungen auflisten kann, ganz gleich, ob Angehörige diese Abmeldungen vornehmen oder Himml Bestattungen damit beauftragt wird. Eindeutige Angaben an dieser Stelle verringern den Aufwand und können Fehler im Abmeldeprozess vermeiden.

Der Vorsorgeordner ist die zentrale Informationsquelle für Angehörige im Todesfall, daher empfehlen wir den Aufbewahrungsort und Inhalt des Ordners den betreffenden Personen mitzuteilen. Selbstverständlich sind darüber hinaus alle Informationen rund um den spezifischen Vorsorgefall bei Himml Vorsorge sowohl analog als auch digital hinterlegt.

Passen Sie ihre Vorsorge jederzeit neu an

Nach der Übergabe des Vorsorgeordners an den Vorsorgenden ist die Bestattungsvorsorge aktiv. Dies bedeutet jedoch nicht, dass keine Anpassungen an der Vorsorge-Konfiguration vorgenommen werden können. Lebenssituationen können sich verändern und jede Bestattungsvorsorge kann nachträglich daran angepasst werden.

Besteht Änderungsbedarf, kann der Vorsorgende jederzeit auch nach dem Abschlussgespräch der Bestattungsvorsorge Kontakt zu Himml Vorsorge aufnehmen um entsprechende Punkte modifizieren lassen. Die entsprechenden Dokumente werden angepasst und dem Vorsorgenden erneut zur Ablage in seinem Vorsorgeordner ausgehändigt.


Wir hoffen Ihnen mit unserer kleinen Artikelreihe den Ablauf der Bestattungsvorsorge im Hause Himml Vorsorge, vom Erstgespräch bis hin zum Abschlussgespräch, etwas näher gebracht zu haben.

Sollte es von Ihrer Seite her Fragen geben, beantworten wir diese selbstverständlich sehr gerne. Kontaktieren Sie uns.

HIMML VORSORGE
Friedrichstraße 1
95444 Bayreuth

Timothy Kolb am Schreibtisch

Über den Autor: Timothy Kolb

Herr Kolb ist Mitglied der Geschäftsleitung bei Himml Bestattungen und neben der Leitung und Weiterentwicklung des Segments Bestattungsvorsorge für alle Marketingaktivitäten von Himml Bestattungen und Himml Vorsorge verantwortlich. Darüber hinaus ist er für die Bereiche Business Development, Technologie und Personalwesen zuständig.